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Schwerpunkte in der Psychotherapie

Ich behandle das gesamte Spektrum psychischer Störungen und bin für alle Bereiche ausgebildet und qualifiziert.

Besondere Spezialisierungen bzw. Erfahrungen bestehen aber in folgenden Bereichen:

  • Traumafolgestörungen wie z.B. die Posttraumatische Belastungsstörungen: Viele Menschen leiden unter den Folgen traumatischer Erlebnisse – sowohl einmalige (z.B. ein schwerer Unfall) oder auch chronische Traumatisierung (z.B. in Kriegsbedingungen, noch häufiger aber auch in der Familie oder anderen alltäglichen Bedingungen). Hierbei verfüge ich mit der Narrativen Expostitionstherapie (NET; Schauer, Neuner und Elbert, 2009) über vertiefte Kenntnisse in einem Verfahren zur Traumatherapie, das auch für die Bewältigung zeitlich länger anhaltender oder mehrfacher Traumatisierung sehr positive Ergebnisse zeigen kann. Wichtig ist davor aber auch eine ausreichende Stabilisierung und das Erlernen von Strategien für schwierige Situationen und ggf. die Bewältigung dissoziativen Erlebens, um Sie für die anstrengende, aber sehr häufig ausgeprägte Verbesserungen ermöglichende Aufarbeitung zu wappnen. Je nach Ihrer indiviuellen Situation wird aber ein spezifischer Behandlungsplan ausgearbeitet und ein speziell für Ihre Belastung passendes Verfahren erarbeitet. In aller Regel ist mir aber eine Auseinandersetzung mit dem Erlebten wichtig: Dies ist zwar kurzfristig oft belastend, birgt aber die Chance, dass Sie die Belastung überwinden und sich als gestärkt erleben können. Auch meine Zusatzqualifikation als zertifizierter Traumapädagoge kann ich hierbei unterstützend einbringen.
  • Suchtbehandlung bzw. Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen und Schwierigkeiten im Umgang mit Suchtmitteln: Aufgrund meiner mehrjährigen Tätigkeit im Bereich der Suchthilfe unterstütze ich sehr gern alle Betroffenen in diesem Bereich. Sowohl stoffgebundene Süchte (z.B. Alkohol- oder Cannabisabhängigkeit) oder auch Verhaltenssüchte (z.B. Spielsucht (inkl. z.B. Sportwetten) oder exzessives Computerspielen oder exzessive Mediennutzung) sind häufig behandelbar. Auch die Arbeit an (noch) nicht süchtigem, aber problematischem Verhalten mit negativen Folgen (z.B. „Ausraster“ unter Alkoholeinfluss) biete ich gern an.
  • Affektive Störungen wie Depressive Erkrankungen, auch in Form von Überlastungserscheinungen wie „Burn-Out“. Hierbei werden sowohl noch nicht lange bestehende Problematiken bearbeitet, aber auch als schon prägend erlebte und lange bestehende Schwierigkeiten fallen hierunter und sind häufig gut veränderbar. Die Behandlung unterscheidet sich dabei durchaus ausgeprägt von Fall zu Fall. Wichtig sind hier aber in aller Regel konkrete Veränderungen im Alltag (z.B. Aufbau positiver Aktivitäten, Ausgleich von Be- und Entlastung), aber auch grundlegende Denk- und Erlebensweisen („Kognitive Grundannahmen“ oder „Leitsätze“) sowie oft tiefgreifende zwischenmenschliche Muster und Erfahrungen (z.B. im Rahmen von CBASP (McCollouhg, 2009) bei chronischen Depressionen) werden häufig bearbeitet.
  • Angst- und Zwangsstörungen jeder Art, gern auch unter Anwendung von „Blocktherapien“ mit Expositionsbehandlungen. Dabei geht es mir darum, dass Sie lernen, Ihre Ängste zu verstehen, sich diesen zu stellen und sie in der Folge zu überwinden.
  • Soziale Ängste oder starke Unsicherheit im Umgang mit Anderen bzw. vor (oft auch spezifischen) sozialen Situationen. Mit dieser Thematik beschäftige ich mich schon seit einer Reihe von Jahren besonders intensiv – hier habe ich auch in der Forschung mitgearbeitet und z.B. meine Diplomarbeit verfasst.
  • Schwierigkeiten bei der Anpassung an Veränderungen in der Lebenssituation (z.B. Veränderungen durch das Alter, das Erwachsenwerden der Kinder, berufliche Veränderungen) oder auch belastende Lebensereignisse (z.B. Verlust wichtiger Menschen, Trennungen) und Auftreten von Belastungsfaktoren (z.B. Umgang mit chronischen Erkrankungen)
  • Essstörungen: Ein klassischer Schwerpunkt sind hier die Behandlung von Anorexie („Magersucht“) oder Bulimie („Ess-Brech-Sucht“), bei denen also Schlankheitsstreben und (zumindest Phasen) reduzierten Essens bzw. „Essanfälle“ die Krenprobleme dar stellen. Aber auch für Betroffene mit sehr starkem Übergewicht, das oftmals auch mit Essattacken oder fehlendem Gefühl der Kontrolle des Essens verbunden ist, können starken Leidensdruck haben und von einer spezifisch hierauf fokussierenden Behandlung sehr häufig gut profitieren.
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